Sammlertreff
Als Sammler historischer Radio-, Funk- und Fernsehgeräte, Verstärker und anderer Geräte ist man auf den Erfahrungsaustausch bei der Restaurierung und auf gegenseitige Unterstützung bei der Ersatzteilbeschaffung angewiesen. Rund 2500 Radiosammler - nicht nur aus Deutschland, sondern auch aus Oesterreich, Italien, der Schweiz, den Niederlanden, Italien, den USA und anderen Ländern und neuerdings auch aus Polen - sind in der "Gesellschaft der Freunde der Geschichte des Funkwesens" (GFGF) e.V. mit Sitz in Düsseldorf organisiert.
Der Erfahrungsaustausch findet ganz wesentlich durch persönliche Kontakte statt. So hat sich in Braunschweig eine Gruppe von Radiofreunden zusammengefunden, die sich regelmäßig treffen. Näheres dazu unter "Radioclub Braunschweig". Gäste sind jederzeit herzlich willkommen.
Wir treffen uns jeden letzten Donnerstag im Monat um 19.00 Uhr in meinem "Clubraum" (Kontakt siehe Impressum). Für das leibliche Wohl wird gesorgt. Unsere Interessen sind weit gefächert. Natürlich geht es um Röhrenradios aller Jahrgänge, aber auch um Fernseher, Funkgeräte und die Radioliteratur.
Für kleinere Reparaturen oder Meßvorgänge sind Lötkolben, Osco, Spannungsprüfer und Meßsender vorhanden. Mal bringt jemand ein "Problemradio" mit, das "unter die Lupe" genommen wird, mal stellt jemand ein besonderes Gerät vor.
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Die neueste Errungenschaft ist seit Januar 2009 ein Großbildschirm, so daß wir auch Vorträge halten und über Schaltpläne diskutieren können. Wir verfügen über ein umfangreiches Archiv an Schaltplänen: Lange Nowisch, Lange, Regelins usw. sowie über etliche Gigabyte an digitalisierten Unterlagen.
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Regelmäßige Treffen von Radiofreunden gibt es in der näheren Umgebung von Braunschweig auch in Uelzen, (hier anklicken), und in Wolfsburg. Unsere Wolfsburger Freunde treffen sich auch monatlich. Sie hatten am ihr 100.tes Treffen. Hier mehr.
Einzelheiten hier

Themen sind z.B.:
- Was ist besonderes an Telefunken-Röhren?
- Wer baut geeignete Ausgangsübertrager und wie mißt man die?
- Wie mißt man einen Elko? Nicht jedes Meßgerät ist für die Messung von Elkos geeignet.
- Unter der Lupe: ein polnischer DKE 38 und ein holländischer "Heinzelmann".
- Besuche aus Polen.
Größere Projekte unter "Projekte"!
In Braunschweig gab schon in den 1980er Jahren einen Kreis von Radiofreunden, deren geistiger Vater der leider 1995 viel zu früh verstorbene Gerhard Ebeling war. Herr Ebeling war lange Zeit Redakteur der Funkgeschichte, der Mitgliederzeitschrift der GFGF, und war ein ausgezeichneter Kenner der Radiogeschichte. Er hatte eine sehr hochwertige Literatursammlung, die nach seinem Tod in das Archiv der GFGF übergegangen ist.
Nach seinem Tod gab es nur wenige Kontakte unter den Radiofreunden in Braunschweig. Nach meiner Pensionierung lernte ich einzelne Radiofreunde kennen und habe versucht, die Kontakte wieder herzustellen.

Dies war das erste Treffen des braunschweiger Geprächskreises am 22.01.2001 in der Jägerklause in Broitzem. Von links: Dr. Roland Vogt, Bernd Schiller, Dr. Eckart Viehl, Wolfgang Heuer, Krystian Kryska, Karl-Friedrich Müller und Walter Führmann. Fotograf war Dr. Siegfried Droese, daher nicht auf dem Bild. Seit dem treffen wir uns monatlich.
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| Bundesweit bekannt als Kenner und Sammler historischer Farbfernsehgeräte ist Pastor Eckhard Etzold. Er kommt auch regelmäßig zu unseren Treffen. Hier ein Artikel in der Braunschweiger Zeitung vom 9. März 2005. | ![]() |
Ein Redakteur der Braunschweiger Zeitung stieß im Rahmen einer Recherche über historische Radios auf die Firma Lembeck, die nach dem zweiten Weltkrieg in Braunschweig Rundfunkgeräte herstellte. Es suchte nach Fotos solcher Geräte und stieß im Internet auf meine Homepage. Daraus ergaben sich die beiden folgenden Artikel. Ich selbst besitze kein Gerät und konnte kurzfristig nur mit einem Foto aus einem Buch beitragen. Unser Radiofreund Bernd Schiller konnte dann Geräte aus seiner Sammlung zeigen.
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Weitere Artikel in der Braunschweiger Zeitung, in denen über Radiofreunde aus unserem Kreis berichtet wird:
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Im Museum Wustrow im Hannoverschen Wendland haben wir vom 18. September 1999 bis Ostern 2000 eine Radio-Ausstellung ausgerichtet. Gezeigt wurde die Entwicklung des Radio- und Rundfunkwesens von etwa 1930 bis zum Ende der "Röhrenzeit" anhand von Geräten, Literatur und Tondokumenten. Die Lüchower Funkamateure beteiligten sich mit einer Amateurfunkstation. Für die "Hardware" sorgte der Adendorfer Willi Schoop mit seiner Sammlung. Die "Software" zu erarbeiten war meine Aufgabe. |
Zuletzt geändert: 24.01.2012